Der letzte Hofnarr des Fürstabtes, nämlich Sebastian Grotz soll hier für kurze Zeit gewohnt haben. Die beiden gittergeschmückten Balkone dienten ihm abwechselnd zur Vorführung seiner Späße.

Zumsteinhaus

Das Zumsteinhaus ist das einzige Palais einer großbürgerlichen Familie der Stiftsstadt, das mit den reichsstädtischen Häusern (Jenisch, König) verglichen werden kann.

Das Zumsteinhaus

ZumsteinhausSüdlich des Landhauses steht das Zumsteinhaus mit Zumsteintor, 1802 erbaut für die Großhändlerfamilie „De La Pierre“ (Zum Stein) und wurde 1959 renoviert; es ist ein drei geschössiger Bau mit klassizistischer feinverzierter Fassade.  An der Frontseite sieht man vermutlich das vergoldete Wappen der „Zum Stein“ mit den Initialen „Z. und S“.

Seit 1961 sind hier die Cambodunum Sammlung, die naturwissenschaftliche Sammlung und das Alpenrelief von Richard Bienert aus Böhmen untergebracht.Eisentor

Das große schmiedeeiserne Gittertor aus dem Jahre 1830 wurde später im Zuge der Neuplanung zurückversetzt und in eine großzügige Gitteranlage eingebaut.

© Siegfried Neukamm